Zuchtziel
Beim Zuchtziel gibt es je nach Landesschafzuchtverband in Deutschland unterschiedliche Definitionen, die in kleinen Teilen voneinander abweichen.
 
 
Hoffentlich wird bald deutschlandweit ein einheitlicher Standard festgelegt, um die Vorzüge des Texelschafes zu untermauern und die Rasse in ihrem Stellenwert weiter nach vorne zu bringen, wie beispielsweise im benachbarten Groß-Britannien, Frankreich und Holland, auch wenn dort andere züchterische Schwerpunkte gelegt werden.
 
 
Eigenes Zuchtziel
 
In Anlehnung an die vom Zuchtverband Weser-Ems vordefinierten Zuchtziele, kommt es mir vor allem darauf an, ein frohwüchsiges und vitales Texelschaf mit maximalen Tageszunahmen zu züchten.
 
   
In puncto Tageszunahmen sei aber auch die geografische Lage erwähnt, denn auch die Bodenbeschaffenheit (wir haben max. 30 Bodenpunkte) beeinflusst die Tageszunahmen. So wird in der einschlägigen Literatur auch dazu geraten, Texelschafe vor allem an besseren Standorten, wie z.B. futterwüchsigem Grünland in niederen und mittleren Lagen zu halten.
   
Unsere Texelschafe müssen an jeden Standort bestehen und bisher gab es hierbei keinerlei Probleme. Tiere von einem eher schlechten Standort, wie wir ihn hier haben, werden kaum an einem guten (fetten) Standort einbrechen. Und generell kann man sagen, dass sich die Tiere in einem gesunden und vitalen Zustand befinden (Zuchttiere, etc.).
   
So ist die züchterische Hauptaufgabe die hervorragenden Eigenschaften des Texelschafes, wie  
   
  • außergewöhnliche Bemuskelung
 
  • sehr gute Ausschlachtung
 
  • hohe Fleischqualität und Fleischfülle
 
  • bei geringer Verfettung
 
   
    • kurzum den Spitzenschlachtkörper
 
   
zu erhalten und weiter zu verbessern.  
   
Aber es gilt auch unter dem Aspekt einer Wirtschaftsrasse im Hinblick auf Reinzucht und Koppelhaltung Leichtlammigkeit, Fruchtbarkeit, Aufzucht- und Säugeleistung weiter zu verbessern.